Mein Name ist Jürgen, vorwiegend unter meinem Spitznamen „baudsch“ bekannt. Geboren im März 1976.

Das sind mein Bruder (in rot) und ich (in grün). Bereits hier war klar, dass ich eines Tages ein Motorrad besitzen werde. :-) . Es hat dann aber viele viele Jahre gedauert bis ich mit ca. 30 Jahren mein erstes Motorrad gekauft habe – zum Leidwesen einiger Familienmitglieder und Verwandten.

Aufgewachsen bin ich auf dem Land, in Sieggraben, im Burgenland, im Osten Österreichs. Im Laufe der Zeit habe ich mehrere Jahre in Wien, Wiener Neustadt und zuletzt in Eisenstadt gelebt.

Beruflich bin ich im EDV Bereich tätig und war als Programmierer, im Qualitätsmanagement, als Administrator, … zum Teil selbständig, zum Teil als Angestellter bei unterschiedlichen Unternehmen beschäftigt.

WANN der Reisevirus in mir ausgebrochen ist kann ich nicht genau sagen. Laut Erzählungen meiner Eltern hatte ich nämlich als Kind immer Heimweh. In jungen Jahren waren wir des Öfteren vorwiegend in Österreich unterwegs. Aber ich wollte immer nur nach Hause, wenn wir irgendwo hingefahren sind.

Los gegangen ist es dann aber nach dem Wehrdienst. Ich bin rein ins Reisebüro (Internet war 1997 noch nicht so) und mit einem Flugticket für zwei Wochen nach Miami wieder raus.

Mitten in der Nacht in Miami angekommen, ohne Unterkunft und ohne Plan, hat mir ein Limousinenfahrer gleich mal einen ordentlichen Patzen Geld dafür abgeknöpft, um mich nach Miami Beach zu bringen (das erste Lehrgeld). Es waren zwei hervorragende Wochen, von denen ich einen Teil in Miami und einen Teil in Key West verbracht habe.

Ich / Me

Per Anhalter durch die Galaxis: „Ein Handtuch, heißt es, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann …“

Viele Erlebnisse in unterschiedlichen Ländern folgten. Aber das kann auf meiner Homepage https://j-ontheroad.at/ nachgelesen werden, zum Teil mit Fotos, manchmal auch mit Reiseberichten.

über die Tour

Die letzten 6 Jahre (09.2006 – 09. 2012) habe ich damit verbracht berufsbegleitend zu studieren. Auf die Dauer zehrt das sehr an der Substanz, körperlich und auch geistig. Noch dazu geht der größte Teil der Freizeit drauf. In der Arbeit ist es gegen Ende hin auch nicht mehr so gelaufen. Für mich ein guter Zeitpunkt, um über eine Veränderung nachzudenken.

Nun denn: Karriere vorantreiben oder Auszeit? Ein Freund hat mir mal gesagt: „Ich kenne viele Karrieremenschen, aber du bist bestimmt keiner.“ Tja, da hat er wohl recht – dann eben Auszeit … zum zweiten Mal. 2004 habe ich mir 9 Monate gegönnt, von denen ich 5 1/2 Monate damit verbracht habe Australien zu umrunden.

Wohin also und wie lange? Nach Norden, nach Osten? Europa, Afrika, Asien oder noch einmal Australien? Ideen, Vorstellungen und Möglichkeiten hat es viele gegeben. Ich habe mich informiert, Pläne geschmiedet und wieder verworfen.

Ausgehend vom verfügbaren bzw. definierten Zeitrahmen Mai 2013 bis Mai 2014 und, unter anderem, auch der klimatischen Bedingungen wegen, hat sich der Plan entwickelt mit dem Motorrad den amerikanischen Kontinent von Ost nach West und dann von Nord nach Süd zu bereisen.

Der Start soll zwischen Mitte und Ende Mai 2013 in Halifax erfolgen. Zuerst soll es quer durch Kanada nach Prudhoe Bay, Alaska gehen, dann runter nach Panama. Irgendwie, und hoffentlich einigermaßen billig, über das Darien Gap entweder nach Kolumbien oder Ecuador, runter bis nach Punta Arenas, Chile. Soweit die Eckdaten.

Update 19.05.2013

Tja, aber manchmal kommt es anders als man denkt. Im März 2013 bin ich mit zwei Freunden in Australien gewesen. Leider habe ich mir dort das Knie verletzt und mußte meine Abreise um zwei Monate verschieben. Ich habe deshalb auch die Route umgedreht. Es geht im Osten Amerikas runter Richtung Südamerika, Alaska und Kanada sind am Schluss geplant.

Aber mal sehen, man weiß nie …

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