BMW F650 GS Dakar, Baujahr 2006
km Stand vor der Abreise: (tbd)

Für die Vorbereitungen kann ich Mikes Blog empfehlen. Er hat so viele Informationen über beinahe alles.

Die hier vorliegenden Informationen habe ich vor der Abreise festgehalten. Die Erfahrungen, die ich unterwegs gesammelt habe sind im Bereich Nützliches zu finden.

Motorradfahrer wissen: der Touratech Shop bietet viele Möglichkeiten, um Geld loszuwerden. Da mein Budget  begrenzt ist, habe ich versucht die Investitionen gering zu halten. Bei der Ausrüstung habe ich mich weitgehend an den Erfahrungen und Empfehlungen anderer Fahrer orientiert.

– Hauptständer
– Scheinwerferschutz
– Tankrucksack
– Packsack, Diebstahl-Sicherungsnetz
– Sturzbügel
– USB Bordsteckdose
– Kühlerschutz (Selbstbau, Anleitung von dieser Seite)
– Koffer von motorradalukoffer.de, eine günstige Alternative zu anderen Anbietern
– diverse Ersatzteile: Bremsbeläge, Luftfilter, einen Ersatz Kettensatz, Zündkerze, …

Viele streiten darüber, ob ein Kettenöler etwas bringt. Die einen sind begeistert, andere sagen, sie nützen nicht viel. Ich habe investiert, da doch oft weite Strecken zurückzulegen sind und ich mich nicht jeden zweiten Tag um die Kettenpflege kümmern möchte – also vorwiegend aus Bequemlichkeit. Wenn auch noch die Lebensdauer der Kette verlängert wird freue ich mich und meine Geldbörse.

Auf großartig viel Werkzeug habe ich verzichtet, da ich, wie erwähnt, mit Computern arbeite, und sowieso nichts reparieren könnte. Hier bin ich auf Werkstätten angewiesen. Ich schaffe es Sicherungen zu checken, Lampen zu wechseln oder den Luftfilter zu tauschen. Einen Hinterreifen aus- und einzubauen wird sicher eine Herausforderung. Für die Wartung habe ich einen gewissen Betrag veranschlagt und ich hoffe, dass ich damit auskomme. Ich habe bloß Werkzeug mit, um Schrauben festzuziehen und Reifen flicken zu können. Aber ich bin mir sicher, dass ich im Laufe der Reise einiges dazulernen werde.

Gepäck und Kleidung

– ein paar Unterhosen, Socken, Hosen, T-Shirts, …
– natürlich Fotoapparat, Laptop und das restliche elektronische Zeugs …
– eine kleine Reiseapotheke
– Zelt, Schlafsack und anderer Camping Kram
– auch warme Kleidung für den hohen Norden und den tiefen Süden
– Trekking Schuhe, ein gepflegtes Paar leichter Schuhe und Sandalen
– …

Leicht zu reisen ist nie ein Fehler. Wie viel Gepäck man mitschleppen möchte liegt immer im eigenen Ermessen.

Papiere: Internationaler Führerschein, Internationaler Zulassungsschein, Carnet de Passage

Mietet man im Urlaub für ein paar Tage ein Auto, ist es in der Regel nicht nötig sich einen internationalen Führerschein zu besorgen. Bei einer Reise mit dem eigenen Fahrzeug außerhalb eines Kontinents oder über mehrere Länder hinweg weiß man nie, ob sie nicht doch mal notwendig sind, und die Papiere kosten nicht die Welt. Der internationale Führerschein ist in Österreich für Automobilclubmitglieder für ca. 14,- EUR zu erhalten, für Nicht-Mitglieder für ca. 22,- EUR. Der internationale Zulassungsschein kostet für Mitglieder ca. 20,- EUR bzw. ca. 30,- EUR für Nicht-Mitglieder.

Laut Berichten von anderen Reisenden ist für Länder entlang der Panamericana kein Carnet de Passage notwendig. Aktuell (Februar 2013) ist bei Autofahrerclubs die Information zu finden, dass in gewissen südamerikanischen Ländern ein Carnet notwendig ist. Ich vertraue mal auf die Berichte und bin ohne Carnet de Passage unterwegs. Das erspart 140,- EUR für die Ausstellung des Papieres (für Mitglieder, Nicht-Mitglieder zahlen 240,- EUR) und auch die Hinterlegung einer Kaution in Höhe des aktuellen Wertes des Fahrzeuges.

Reiseversicherung

Jeder von uns hat in irgendeiner Form eine Versicherung. Vielleicht fragt man mal beim eigenen Betreuer nach, ob er ein interessantes Angebot für die Dauer eines längeren Urlaubs legen kann. Bei Visa kann eine weltweite Reiseversicherung abgeschlossen werden, die 6 Monate gültig ist. ÖAMTC (ein österreichischer Automobilclub) bietet Weltreiseversicherungen bis zu einer Dauer von 11 Monaten an. Welche Leistungen in welcher Höhe abgedeckt sind, kann den Bedingungen entnommen werden. Ich habe Angebote bei den großen österreichischen Versicherungsunternehmen eingeholt. Meist sind „alltägliche“ Krankheiten, wie Zahnbehandlungen, in den Standardverträgen nicht abgedeckt. Es ist aber zu empfehlen, sich vor der Abreise noch ordentlich durchchecken zu lassen.

Wie wichtig eine gute Reiseversicherung ist, kann man an meinem Fall leicht erkennen.

Impfungen und Reiseapotheke

Welche Impfungen für die geplanten Zielländer empfohlen werden, kann in Reisemedizinischen Zentren nachgefragt werden. Ich habe mir das Standardpaket Hepatitis A+B, Tetanus, Diphtherie, … verpassen lassen.

An Medikamenten habe ich bloß ein paar Kopfschmerztabletten und etwas gegen Fieber mitgenommen. Ein paar Pflaster und Verbandszeug für kleinere Verletzungen und für den Fall, auf unsauberes Wasser angewiesen zu sein – was ich aber nicht hoffe – sind noch Wasserreinigungstabletten mit im Gepäck.